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Dia-Show




 

 

Türkhaus

Es stand bis 1987 „zuhinterst“ am Laufenberg und sollte abgerissen werden, um Platz für ein neues Wohnobjekt zu schaffen.

Im letzten Augenblick kam dem Obmann der Radentheiner Naturfreunde der glückliche Gedanke es abzutragen  und an den Kaninger Mühlenweg zu überstellen. Ein derart altes Gebäude abzutragen, zu revitalisieren und an anderer Stelle wieder aufzubauen,  bereitete natürlich technische und finanzielle Schwierigkeiten. Wie man heute sehen kann, wurden sie alle gemeistert.

Am Eingang des Mühlenweges stehend, bildet das Türkhaus-Museum seither den
Mittelpunkt der gesamten Anlage.

Das Türkhaus

ist nicht nur ein "Heimatmuseum" welches Einblicke in alte bäuerliche Arbeits-
und Lebensweisen gewährt. Mit seinen ständigen wechselnden Ausstellungen zu
den unterschiedlichsten Themen bietet es für jeden Besucher - ob groß oder klein,
jung oder alt sehr viel Interessantes.
Weiters gibt es im Haus eine Verkaufsausstellung heimischer Hobbykünstler,
wo man immer ein passendes Geschenk "Made in Kaning" findet.

Die Galerie "Günther Frey" und eine sehr interessante Dia Schau des
Nationalpark Nockberge runden das umfangreiche Programm ab.
Im Haus wurden sehr gut besuchte Vernissagen heimischer Maler und Künstler durchgeführt.
Der Dachboden - der 2010 ausgebaut wurde - konnte schon sehr erfolgreich für
diverse Veranstaltungen mit Gesang, Musik,
Literatur und Schauspiel genutzt werden.

Einen Haus - und Kräutergarten kann man auch besichtigen, sich an Blumen
und Kräutern und an den unzählig darauf tummelnden Insekten erfreuen.

Weiters kann man sich vor dem Haus seine eigenen GRANATEN klopfen,
und "steinreich" nach Haus gehen.

Eintritt freiwillige Spende

Führungen (nach Voranmeldung) in Englisch + Italienisch
Türkhaus Öffnungszeiten: Mitte Juni bis ca. Ende September von 11 bis 15 Uhr

 

 

Wie das Türkhaus zu seinem Namen kam

Gegen Ende des 15. Jahrhunderts zogen die „Renner und Brenner“ sengend und mordend durch unser Land. 1478 (an einem Donnerstage im September…) kamen sie auch ins Radentheiner Tal, um die entlegenen Höfe und Weiler auszurauben und zu vernichten.

Die Bauern auf dem Laufenberg sahen im Tal Feuer und Rauch aufsteigen – Döbriach brannte lichterloh, und in Radenthein waren auch schon viele Gehöfte in Brand gesteckt. Alle Bewohner flüchteten. Aus ihren Verstecken in den Wäldern und Felsen beobachteten sie das schaurige Geschehen.

 Nur auf einem Hof zuhinterst am Laufenberg war eine junge Magd unerschrocken beim Haus geblieben.
Sie hatte vor dem Hof in mehreren Haufen große Strohschober und zundertrockene „Bachscheiter“
aufgerichtet und entzündet.

Als die Türken vom Dabor her das große Feuer sahen, kehrten sie im Glauben um, da sei bereits eine Horde von ihnen gewesen und hätte den „roten Hahn“ aufs Dach gesetzt.

 So hatte die junge Dirn durch Schlauheit und Mut das Anwesen vor Plünderung
und Brandschatzung gerettet.

 Das Haus hieß von da an „beim Türk“

 

Das Türkhaus –

Wahrzeichen eines der letzten erhaltenen „Nockbergehöfe“ bietet Interessantes für Jung und Alt, und ist in seiner Vielfalt ein unschätzbares Kleinod!

 

 

Kontakt:  Roswitha Pertl  Tel. 06649108651